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Klassenfahrt der 12S

21.09.2010

Die "S-Klasse" sticht in See

Klassenfahrt als Segeltörn

Das leistungsintensive Abschlussjahr mit Ziel „Fachabitur“ begann für die Klasse 12 S der Fachoberschule Karlsfeld mit einem abenteuerlichen Gemeinschaftserlebnis: einem viertägigen „Törn“ auf der holländischen Wattensee und im Ijsselmeermit der 30 m langen „Stevenaak Victoria S“.

 Windstärken zwischen 6 und 8 stellten recht hohe Anforderungen an die im Schnellverfahren durch Kapitän Niek und Steuermann Marek „ausgebildeten“ FOS- Schülerinnen und Schüler.

Vom Festlandshafen Harlingen ging die Fahrt vorbei an den Restender im 17. Jahrhundert einer Sturmflut zum Opfer gefallenen Insel Griend zur Insel Terschelling. Diese wurde am nächsten Tag „per fiets“ (Fahrrad) erkundet, die Mutigsten trauten sich noch ins 14 Grad „warme“ Wasser, die Sportlichsten übten sich in Kunstfiguren beim wagemutigen „Dünenspringen“. Beim Insel-Entertainer Hessel in Hoorn gab es abends lautstarke Stimmung.

 Nur etwa eine Stunde bei Hochwasser war es am nächsten Tag möglich,die Sandbank zwischen den Inseln Terschelling und Vlieland zu überfahren, um durch die Schleuse des Abschlussdeiches das Ijsselmeer zu erreichen. ZumHöhepunkt des Segelerlebnisses wurde hier die Fahrt bei Windstärke 7 nach Stavoren, einem romantischen, typisch holländischen Städtchen am Rande eines „Polders“, eines großen Stückes dem Meere durch Eindeichung abgerungenen Landes.

Die wildeste Fahrt wurde am letzten Tag die Rückkehr nach Harlingen bei Windstärke 8 .

Nur ein Segel konnte gesetzt werden, der Kapitän orderte „alle Mann an Deck“zur Vermeidung von Seekrankheit. Das gelang mit knapper Not, ebenso wie die Essenszubereitung, wozu nebenKoch oder Köchin noch zwei Helfer zum Festhalten der Töpfe und Pfannen notwendig waren.

 „Etwas schwummrig war mir schon“, sagte eine Schülerin, „aber seekrank bin ich doch nicht geworden.“„Ein tolles Erlebnis, auch für die Klassengemeinschaft“, meint ein weiterer Schüler, „mal was anderes als die üblichen Städtefahrten.“Und der Dritte erkannte mit Respekt: „Man bekommt Hochachtung vor den Küsten- und Inselbewohneren, die ihre Intelligenz gegen die Gewalt des Meeres einsetzen, um ihr Land zu behaupten.“

Und die Umweltschützerin der Klasse fügt hinzu: „Das wird in Zukunft bei steigendem Meeresspiegel sicher eine neue Aktualität gewinnen.“

 „Diese Klassenfahrt mit Wohnen, Selbstversorgung und tagsüber Arbeit am Wind auf einem Segelschiff war ein ganz außergewöhnliches Erlebnis“, bestätigt die Klassensprecherin, während Klassleiter und Englischlehrerin hoffen:

„Gemeinsam erlebte Erfahrungen am Rande des Abenteuers, auch das Bestehen gewisser Konfliktsituationen, werden sich hoffentlich positiv auf die Arbeitsatmosphäre im ganzen Schuljahr auswirken.“

 

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